Gegen 14.15 Uhr ging bei der von der DGzRS betriebenen Rettungsleitstelle See (MRCC Bremen) ein Notruf der norwegischen Seenotleitstelle in Stavanger ein. An Bord der 224 Meter langen Fähre, die zu diesem Zeitpunkt die Kieler Förde verließ und Kurs auf Oslo nahm, wurde dringend medizinische Hilfe benötigt.
Einsatz auf der Kieler Förde
Die Einsatzleiter der Rettungsleitstelle See alarmierten umgehend die Besatzung der HANS HACKMACK. Der Seenotrettungskreuzer lief sofort aus und ging rund 600 Meter vor Laboe längsseits der „Color Fantasy“. Die Übergabe der Patientin erfolgte bei relativ ruhiger See mit Wellenhöhen von etwa 0,5 Metern und einer mäßigen Brise von vier Beaufort aus westlicher Richtung reibungslos.
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Parallel dazu organisierten die Einsatzleiter der DGzRS in Abstimmung mit einem Notfallsanitäter der Johanniter am medizinischen Arbeitsplatz der Rettungsleitstelle See die Weiterbehandlung an Land. Sowohl der Landrettungsdienst als auch ein Rettungshubschrauber wurden angefordert.
Mit Hubschrauber in Spezialklinik
Im Hafen von Laboe übergaben die Seenotretter die Schwerverletzte zunächst an den Landrettungsdienst; anschließend wurde sie per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Zur Art der Verletzungen der 30-jährigen ist nichts bekannt.
Wir kennen die "Colorline"-Fähren nach der ersten Winter Cruise vor wenigen Tagen sehr gut - und wünschen dem weiblichen Besatzungsmitglied rasche Genesung. Danke an die Seenotretter für die schnelle Hilfe!


























