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18 Geschichten von der Flucht aus der DDR. 18 Geschichten gegen das Vergessen.

Herausgeber und Fotograf: Andree Kaiser
Autoren: Florian Bickmeyer, Jochen Brenner und Stefan Kruecken

216 Seiten
Mit vielen farbigen Fotografien und Illustrationen
Hardcover mit Schutzumschlag
Leineneinband mit Prägung
Lesebändchen
fadengebunden
Format 16,5 x 22,0 cm

ISBN: 978-3-940138-76-7

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»Die Kugel traf mich. Ich trieb wie tot im Fluss.«

Andreas Kieling 

»Ich war 17, ich stand im Schlaf zimmer meiner Eltern und las, dass mein eigener Vater mich bespitzelte.«

Jörg Hejkal 

»Aufrecht, mit erhobenem Kopf stolziere ich an den Soldaten vorbei.«

Carmen Rohrbach

In diesem Buch erzählen 18 Menschen von ihrer Flucht aus der DDR. Sie schwammen durch die Ostsee. Sie krochen mit einer Kugel im Rücken durch die Wälder Österreichs. Sie schwebten mit einem Ballon über den Todesstreifen. Einige schafften es. Andere büßten dafür in den Gefängnissen der Staatssicherheit. Fotograf und Pulitzer-Preisträger Andree Kaiser ist einer von ihnen. Zum ersten Mal berichtet er von seinen Jahren in Haft und zeigt nie veröffentlichte Aufnahmen aus der berüchtigten Haftanstalt Hohenschönhausen. Er porträtiert Menschen, die bereit waren, für ihre Freiheit alles zu riskieren.

18 Geschichten gegen das Vergessen. 

KURZINTERVIEW MIT ANDREE KAISER

»GEGEN DAS VERGESSEN!«

Du bist als 18-Jähriger bei einem Fluchtversuch gefangen worden und hast drei Jahre in den Gefängnissen der Stasi verbracht. Warum heute das Buch?

Andree Kaiser: Mir scheint es, als verwässere die Erinnerung an diese Zeit schon 25 Jahre nach dem Fall der Mauer. Für die Generation meines Sohnes ist das alles schon weit weg. Unvorstellbar. Dieses Buch ist gegen das Vergessen.

Richtet es sich auch gegen eine »Ostalgie«?

Kaiser: Unbedingt. Das Buch soll zeigen, wie der Unrechtsstaat DDR mit seinen Bürgern umsprang. Wie er sie wegsperrte und verkaufte. Es zeigt die persönlichen Schicksale. Den Mut, die Verzweiflung, den ganzen Wahnsinn.

Andree Kaiser, geboren 1964 in Ost-Berlin, dokumentierte als Fotograf für die Nachrichtenagentur Reuters den Fall der Berliner Mauer und arbeitete weltweit für Magazine wie stern, Paris Match, Newsweek u. a. 1993 erhielt er den Pulitzer-Preis für seine Fotos aus dem Bosnien-Krieg. Kaiser lebt in Freiburg und Zürich.

Jochen Brenner, 36, arbeitete nach seinem Besuch der Henri-Nannen-Journalistenschule u. a. bei der Financial Times Deutschland und beim Spiegel. Er wurde ausgezeichnet mit dem Henri-Nannen- und dem Reporterpreis und lebt in Hamburg.

Florian Bickmeyer,  Jahrgang 1982, ist Reporter und lebt in Bochum und in Berlin. Er volontierte bei der »Westdeutschen Allgemeinen Zeitung« in Essen. Seither arbeitet er als Reporter für das dortige Ressort Recherche und für das gemeinnützige Recherchebüro CORRECT!V.

Stefan Kruecken, Jahrgang 1975, arbeitete als Polizeireporter für die »Chicago Tribune« und berichtete als Reporter weltweit für Magazine wie »Stern« oder »GQ«. Kruecken ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt bei Hamburg.

"Bewegende Schicksale."

Wiener Zeitung

"Ein Buch zum Mauerfall, das Sie gelesen haben müssen."

Berliner Morgenpost

"Eindrucksvolle Porträts. Ein Zeitdokument."

FOCUS

"Es ist ein sehr persönliches Buch geworden, eines ohne Überbau, ohne Kommentare und ohne Einordnung."

Berliner Morgenpost