Zunächst versuchte ein weiteres Fischereifahrzeug in der Nähe zu helfen. Mehrere Versuche, eine Schleppverbindung herzustellen, scheiterten jedoch an den schlechten Wetterbedingungen. Um die Sicherheit der Besatzung und anderer Schiffe im Seegebiet zu gewährleisten, alarmierte HM Coastguard schließlich die Severn-Klasse-Allwetterrettungsbootstation aus Torbay.
Einsatz bei rauer See
Gegen Mittag lief das Rettungsboot aus. Die freiwillige siebenköpfige Crew traf um 13:40 Uhr am Havaristen ein. Zu diesem Zeitpunkt herrschten schwierige Bedingungen: drei Meter hohe Dünung und Starkwind erschwerten das Manöver erheblich. Ein Einsatzfoto zeigt den Moment, als eine große Welle das Brückenhaus der Seenotretter traf.

Trotz der Lage gelang es den Seenotrettern, eine rund 200 Meter lange Schleppverbindung zum Trawler herzustellen. Anschließend begann die langsame Rückfahrt in Richtung Brixham.
Fünf Stunden Schleppfahrt
Mit ablaufendem Wasser und weiterhin kabbeliger See kamen beide Schiffe nur langsam voran. Die Geschwindigkeit lag zeitweise bei lediglich vier Knoten. Erst nach rund fünf Stunden erreichte der Schleppverband kurz vor 19 Uhr den sicheren Hafen von Brixham.
Dort wurde der Trawler sicher am Fish Quay festgemacht. Anschließend kehrte das Rettungsboot zur Station zurück und war bereits gegen 19:30 Uhr wieder vollständig einsatzbereit.
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Coxswain Richard Fowler betonte nach dem Einsatz die Bedeutung der Ausbildung: Das regelmäßige Training habe sich ausgezahlt. Nur durch das Zusammenspiel aus Erfahrung, Präzision und Professionalität sei es gelungen, unter schwierigen Bedingungen eine stabile Schleppverbindung zu halten und den Trawler mit seiner dreiköpfigen Crew sicher nach Hause zu bringen.


























