Warnung aus Scharbeutz: Bürgermeisterin Bettina Schäfer schlägt Alarm. Am gefroren wirkenden Ostseeufer der Lübecker Bucht sind in den vergangenen Tagen mehrfach Menschen ins Eis eingebrochen und mussten aus dem eiskalten Wasser gerettet werden.
Warnung der Bürgermeisterin
Das Eis erscheine stellenweise tragfähig und sei wenige Meter weiter hauchdünn. Wind, Strömungen, Wellen und schwankende Temperaturen machten die Lage „unberechenbar“. Ihr eindringlicher Appell: Niemand solle das Eis auf der Ostsee betreten – und Kinder ausdrücklich davor gewarnt werden.

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Zwischenfall in Lübeck: Dort brach ein 61-jähriger Radfahrer auf der Wakenitz ins Eis ein. Der Mann wollte am Mittwochabend seinen Heimweg abkürzen und versuchte, den Fluss nahe der Wallbrechtbrücke zu überqueren. Die Eisdecke war nicht tragfähig. Er konnte sich selbst aus dem Wasser retten. Die Polizei warnt, dass selbst nach mehreren Frosttagen viele Flüsse und Seen noch kein sicheres Eis tragen.
Einsatz für die Seenotretter
Rettungseinsatz auf dem Großenbroder Binnensee: Die Seenotretter der Station Großenbrode der DGzRS retteten einen Kitesurfer aus dem Eis. Bei starkem Ostwind (6–7 Beaufort) war der Mann auf den teilweise gefrorenen See geraten, verlor sein Board und kehrte um, um es zu holen. Ein grober Fehler, denn er brach im sogenanntes „Eisgries“ ein. Eine trübe, extrem brüchige Eisphase ohne feste Struktur.
Die Besatzung setzte sofort ihr Tochterboot ein. Der Surfer, der einen Neoprenanzug trug, konnte sich mit letzter Kraft bis zum Boot durcharbeiten. Aus eigener Kraft hätte er das Ufer nicht mehr erreicht. Die Retter bargen auch das Kiteboard. Lufttemperatur: –3 °C, Wassertemperatur: um 0 °C. Glück gehabt...
























