Nach Angaben der Behörden sind 95 von 2007 Passagieren erkrankt – das entspricht 4,8 Prozent der Gäste. Hinzu kommen sechs von 640 Crewmitgliedern (0,9 Prozent). Insgesamt befinden sich 2647 Menschen auf dem Schiff.
Die „Aidadiva“ war am 10. November in Hamburg zur Reise um den Globus gestartet und hatte zuletzt mehrere US-Häfen angelaufen. Damit greift die Meldepflicht der CDC: Reedereien müssen Ausbrüche melden, sobald mehr als drei Prozent der Menschen an Bord Symptome wie Durchfall und Erbrechen zeigen.
101 Menschen an Bord betroffen
Aida teilte mit, dass auf dem Schiff verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nach einem festgelegten Hygieneplan laufen. Erkrankte Passagiere und Crewmitglieder werden isoliert, medizinisch betreut und auf Noroviren getestet. Die CDC überwacht die Situation nach eigenen Angaben aus der Ferne.

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In den kommenden zehn Tagen sind eigentlich Stopps in Puntarenas (Costa Rica), Puerto Quetzal (Guatemala), Puerto Vallarta (Mexiko) und San Diego (USA) geplant. Über die Weihnachtstage sollte das Schiff Kurs auf Hawaii nehmen. Aktuell passiert die „Aidadiva“ den Panamakanal in Richtung Pazifik und Asien. Die Rückkehr nach Hamburg ist für den 23. März 2026 vorgesehen.
Norovirus: Häufiger Gast auf Kreuzfahrten
Noroviren zählen zu den häufigsten Ursachen von Magen-Darm-Erkrankungen auf Kreuzfahrtschiffen. Die Viren sind hoch ansteckend und verbreiten sich leicht dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Die Erkrankung verläuft in der Regel kurz und selbstlimitierend und klingt meist innerhalb weniger Tage ab.
Allein im Jahr 2025 wurden nach Angaben der Behörden bereits 16 Norovirus-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen verschiedener Reedereien wie Royal Caribbean und Princess Cruises registriert.

























