Durch den Beitrag eines Facebook-Freundes, der als Seemann in der Deutschen Bucht unterwegs ist, wurden wir auf die Starkwindlage in der Deutschen Bucht aufmerksam. Er berichtete in der Ankerherz-Community von neun Windstärken westlich von Helgoland und ziemlich ungemütlichen Bedingungen draußen auf See.
Wir schauten nach, ob dies Auswirkungen hat für den Fährverkehr auf den Roten Felsen. Und tatsächlich: Wer am Donnerstag (2.7.) nach Helgoland oder von der Insel zurück aufs Festland wollte, musste umplanen.
Bis zu fünf Meter Wellen in Deutscher Bucht
Der Grund ist ein kräftiger West- bis Nordwestwind über der Deutschen Bucht. Für Donnerstag ist Westwind mit Stärke 6 bis 7 vorhergesagt, im Nordostteil zeitweise auch Stärke 8. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf Nordwest. Dazu kommen strichweise Schauer, mittlere Sicht und ein Seegang, der nach Angaben des Deutschen Seewetterdienstes im Nordteil der Deutschen Bucht auf bis zu fünf Meter zunimmt.
Auch am Freitag bleibt es zunächst ruppig. Dann wird Nordwestwind um Stärke 7 erwartet, der langsam auf West dreht und auf 4 bis 5 abnimmt. Im Nordostteil kann der Seegang anfangs noch bei fünf Metern liegen.
Wetter für die Spucktüten-Tour
Für den Helgoland-Verkehr hat die Folgen. Die Reederei Cassen Eils informierte über Änderungen im Fahrplan für Donnerstag. Sämtliche Fahrten des Katamarans „Nordlicht“ von Cuxhaven nach Helgoland und zurück entfallen wegen der vorhergesagten Windbedingungen. Betroffene Fahrgäste sollen stattdessen auf das Seebäderschiff „Helgoland“ ausweichen. Achtung: Dies legte auch eine Stunde früher ab als geplant!
Es dürfte ein ordentlicher Ritt werden. Eigentlich wie gemacht für unsere nächste "Spucktüten-Tour" auf den Roten Felsen. Der Termin steht fest! Wer Lust hat auf ein kleines Abenteuer mit lieben Leuten schaut HIER bei uns auf der Seite.
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