07/07/25

Großeinsatz für vermissten Segler auf der Ostsee vor Fehmarn

Großeinsatz der Seenotretter vor Fehmarn. Foto: Seenotretter im Ankerherz Blog

Es war eine der größeren Suchaktionen auf der Ostsee in diesem Sommer – und sie ging glücklicherweise gut aus: Ein vermisster Segler konnte von der Besatzung des Seenotrettungsbootes HELENE der Freiwilligenstation Fehmarn der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) südöstlich der Insel Fehmarn gefunden und in Sicherheit gebracht werden.

Ausfall aller Systeme in einer Flaute

Auslöser der Suchaktion war ein Notruf. Gegen 20 Uhr informierte eine Frau die Rettungsleitstelle See der DGzRS in Bremen darüber, dass ein befreundeter Einhandsegler von Gedser auf der dänischen Insel Falster nach Burg auf Fehmarn unterwegs war. Dort war er jedoch nicht eingetroffen. In einem Telefonat einige Stunden zuvor hatte der Segler berichtet, dass sowohl seine Maschine als auch die gesamte Elektronik an Bord ausgefallen seien. Und dies bei völliger Flaute.

Die Rettungsleitstelle reagierte sofort und leitete eine umfassende Suchaktion ein. Sie warnte zudem die Schifffahrt im Seegebiet und bat um erhöhte Aufmerksamkeit.

An der Suche beteiligten sich mehrere Einheiten der DGzRS:

  • die Seenotrettungsboote KONRAD-OTTO von der Station Kühlungsborn,

  • HEILIGENHAFEN von der Station Heiligenhafen,

  • HELENE und ROMY FRANK von der Station Fehmarn,

  • sowie die Seenotrettungskreuzer SAND von Grömitz und BREMEN von Warnemünde.

Unterstützt wurden die deutschen Seenotretter außerdem von Behördenschiffen, darunter das Bundespolizeischiff Bayreuth, das vor Ort als On-Scene-Coordinator (OSC) die Einsatzleitung übernahm. Auch zwei dänische Rettungseinheiten beteiligten sich an der Suche.

Gegen 21 Uhr empfing die Verkehrszentrale „Fehmarn Belt Traffic“ ein mögliches Radarecho – etwa sechs Seemeilen, also rund elf Kilometer südöstlich von Fehmarn. Wenig später fand die mit bis zu 38 Knoten (etwa 70 km/h) schnelle HELENE tatsächlich die vermisste Yacht. Das rund elf Meter lange Segelboot trieb manövrierunfähig auf der spiegelglatten Ostsee.

Großeinsatz für Segler

Der Segler war wohlauf, doch seine gesamte Bordelektronik war ausgefallen – damit auch alle Kommunikationsmittel. In der Flaute war es ihm unmöglich, aus eigener Kraft den nächstgelegenen Hafen zu erreichen. Die Seenotretter übernahmen die Yacht längsseits und schleppten sie sicher nach Burgstaaken auf Fehmarn.

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