Der Tod einer Passagierin, die während einer Expedition an Bord einer Insel vergessen wurde, ging um die Welt. Nun ist das Kreuzfahrtschiff "Coral Adventurer" wieder auf See - und gleich auf der ersten Reise vor Papua-Neuguinea auf Grund gelaufen.
Nach Medienberichten saß das Expeditionsschiff rund 30 Kilometer vor Lae, der zweitgrößten Stadt des Landes, fest. An Bord befanden sich demnach etwa 120 Menschen. Der Betreiber Coral Expeditions teilte mit, dass niemand verletzt worden sei. Erste Untersuchungen hätten keine Schäden am Rumpf ergeben.
Kreuzfahrtschiff läuft auf Grund
Das Schiff werde derzeit im Rahmen eines offiziellen Verfahrens weiter überprüft, zudem sei der Vorfall den zuständigen Behörden gemeldet worden. Ob die Reise fortgesetzt werden kann, ist unklar.
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Der Vorfall ereignete sich offenbar auf der ersten Rundreise seit dem tödlichen Unglück auf Lizard Island. Vor wenigen Wochen hatte die „Coral Adventurer“ eine 80-jährige Passagierin aus Sydney auf einer Insel im Great Barrier Reef zurückgelassen. Die Frau war zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht rechtzeitig zurückgekehrt. Das Schiff verließ die Insel ohne sie. Kurz darauf wurde die alte Dame tot aufgefunden.
Ermittlungen dauern an
Nach diesem Vorfall hatte die Reederei die geplante Umrundung Australiens abgebrochen. Der Geschäftsführer entschuldigte sich öffentlich. Den Passagieren wurde der Reisepreis vollständig erstattet. Die Ermittlungen zu dem Todesfall dauern an.


























