Ein Name bleibt besser im Kopf als eine Nummer auf einer Wetterkarte. Genau darum benennen Wetterdienste Stürme: Wenn Vorhersagen, Nachrichten und Behörden denselben Namen verwenden, lassen sich Warnungen leichter zuordnen. Menschen sollen rechtzeitig erkennen, was auf sie zukommt und sich vorbereiten können.
Erster Sturm der Saison heißt "Austen"
Seit 2015 betreibt das britische Met Office das gemeinsame Benennungssystem mit dem irischen Wetterdienst Met Éireann und dem niederländischen KNMI. Entscheidend ist dabei das Potenzial für erhebliche Schäden und Beeinträchtigungen. Eine bestimmte Windgeschwindigkeit allein führt noch nicht automatisch zu einem Namen.
Am Dienstag hat das Met Office das heranziehende Atlantiktief „Austen“ getauft. Es ist der erste benannte Sturm der Saison 2026/27. Die beginnt bei den beteiligten Wetterdiensten im September und endet im August des folgenden Jahres.
Über dem Atlantik soll sich das Tief rasch verstärken. Ab Donnerstagabend erreicht Austen voraussichtlich den Südwesten Großbritanniens und zieht am Freitag weiter nach Osten. Für Teile Südenglands und Südwales hat das Met Office eine "Amber" Windwarnung herausgegeben, die mittlere von drei Warnstufen.
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In den betroffenen Gebieten sind verbreitet Böen von etwa 80 bis 97 Kilometern pro Stunde möglich, an besonders exponierten Küsten auch mehr als 113 Kilometer pro Stunde. Dazu kommt kräftiger Regen. Die Meteorologen rechnen mit möglichen Verkehrsbehinderungen, Stromausfällen und Gefahren durch umherfliegende Gegenstände.
Am Freitag erreicht das Sturmwetter voraussichtlich Deutschland. Meteorologe Dominik Jung erwartet im Nordwesten Böen bis 90, an und auf der Nordsee bis 110 Kilometer pro Stunde. Nach der dort wiedergegebenen DWD-Prognose verstärkt sich der Wind in der Nacht zum Samstag zunächst noch. Am Samstagmorgen sind an der Nordseeküste schwere Sturmböen möglich.
Unsere Holy Island Tour startet
Die Wettervorhersage ist für uns besonders interessant. Am Samstag brechen wir zu unserer Holy Island Tour auf. Nach der derzeitigen Wetterlage stellen wir uns auf eine, sagen wir: knisternde Passage über die Nordsee ein von IJmuiden nach Newcastle ein...
Update +++ Schon vor der erwarteten Ankunft von Austen wirkt sich das stürmische Wetter auf den Schiffsverkehr an der deutschen Nordseeküste aus. Für Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst an der Nordsee starken Südwestwind mit kräftigen Böen. Der „Halunder Jet“ von Hamburg über Brunsbüttel nach Helgoland bleibt deshalb im Hafen. Auch die Fahrten der „Funny Girl“ zwischen Büsum und Helgoland fallen aus.



























