Das Problem: Ein Rettungshubschrauber kam jedoch nicht infrage. Wegen der kalten Temperaturen bestand akute Vereisungsgefahr, Starts waren nicht möglich. Die von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger betriebene Rettungsleitstelle, das Maritime Rescue Co-ordination Centre Bremen, alarmierte die Seenotretter der Station Hooksiel.
Der Seenotrettungskreuzer Bernhard Gruben lief sofort aus und lief Höchstgeschwindigkeit Richtung des Kreuzfahrtschiffs. Gleichzeitig kam die MSC Poesia den Rettern entgegen, um kostbare Zeit zu sparen. Gegen 22.30 Uhr trafen sich beide Schiffe nördlich der ostfriesischen Insel Langeoog.
Anspruchsvolles Manöver
Bei für das Revier vergleichsweise ruhigem Seegang mit rund einem Meter hohen Wellen gelang die sichere Übergabe der Patientin. Die Engländerin wurde von dem riesigen Kreuzfahrtschiff auf den nur 23 Meter langen Seenotrettungskreuzer übernommen – ein anspruchsvolles Manöver in der Dunkelheit auf offener See.

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Anschließend nahm die Bernhard Gruben Kurs auf Hooksiel. Mit 24 Knoten, knapp 45 km/h, ging es zurück zum Hafen. Kurz vor Mitternacht erreichten die Seenotretter ihr Ziel. Dort wartete bereits ein Rettungswagen, der die Frau zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik brachte.
Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Seenotretter ist. Wir haben allergrößten Respekt...
























