Der Spaziergang endete an der Kante zur Steilklippe, die der Mann im Dunkeln offenbar zu spät bemerkte. Am Freitagabend war der Mitte 20-Jährige in einem Wald beim ehemaligen Schloss Dwasieden in Sassnitz unterwegs. Nach Angaben des Sassnitzer Feuerwehrleiters Marcel Gau ging er zu dicht an den Rand der Steilküste, trat ins Leere und stürzte den Hang hinunter. Darüber berichtet der NDR.
Eine Nacht im Hang
Etwa 30 Meter hoch sei die Steilküste an dieser Stelle, schätzt Gau. Der Mann fiel allerdings nicht bis zum Strand.Er blieb ungefähr auf halber Höhe im Hang liegen. Dabei hatte er sich am Fuß verletzt und sein Mobiltelefon verloren.
In der Dunkelheit konnte der junge Mann nichts erkennen. Ohne sein Handy konnte er auch keine Hilfe rufen. Er verbrachte die gesamte Nacht am Hang - dies wird er gewiss nie vergessen.
Am nächsten Morgen fand er das Telefon wieder und alarmierte die Rettungskräfte. Anschließend gelang es ihm, selbstständig zum Strand hinunterzuklettern. Die für den Einsatz vorgesehene Höhenrettungstechnik wurde deshalb nicht benötigt.
20 Feuerwehrleute im Einsatz
Rund 20 Feuerwehrleute aus Sassnitz und Sagard waren im Einsatz. Sie transportierten den Verletzten auf einer Trage zum Rettungswagen. Dort wurde sein verstauchter Fuß behandelt. Das Spazierengehen sei an der Unfallstelle nicht verboten, erklärte Wehrleiter Gau. Gefährlich sei es dort dennoch.


























