Der Zwischenfall ereignete sich am Montag vor Gedser, dem südlichsten Ort Dänemarks. Ein Hubschrauber vom Typ Fennec befand sich auf einem Routineeinsatz. Seine Besatzung sollte das russische Kriegsschiff fotografieren und dessen Fahrt dokumentieren.
Flares sind pyrotechnische Leuchtkörper, die auf See gewöhnlich als Not- oder Aufmerksamkeitssignal verwendet werden. In unmittelbarer Nähe eines Hubschraubers können sie jedoch gefährlich werden.
Dänemark bestellt russischen Botschafter ein
Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen bezeichnete den Vorfall als „völlig inakzeptabel“. Die Regierung will den russischen Botschafter einbestellen. Eine Stellungnahme aus Moskau lag zunächst nicht vor. Um welche russische Fregatte es sich handelte, teilte das dänische Militär nicht mit.

Bereits im August war die schwer bewaffnete Fregatte „Admiral Kasatonow“ in der westlichen Ostsee nahe der deutschen Insel Fehmarn beobachtet worden. Sie kann mit Marschflugkörpern und nuklear bestückbaren Zirkon-Hyperschallraketen ausgerüstet werden.
Drohne über Litauen abgeschossen
Fast zeitgleich zum Vorfall auf der Ostsee schossen NATO-Kampfflugzeuge über Litauen eine Drohne ab. Sie war nach ersten Erkenntnissen aus Belarus eingeflogen und wurde rund 100 Kilometer westlich von Vilnius zerstört.






















