Auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog ist eine 74 Jahre alte Urlauberin tot aus der Nordsee geborgen worden. Badegäste entdeckten die Frau im Wasser und zogen sie an Land. Unmittelbar danach versuchten die Helfer, die 74-Jährige wiederzubeleben. Leider blieben die Reanimationsmaßnahmen erfolglos.
Warum die Frau starb und wie sie ins Wasser geriet, ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben der Polizei hatte sie ihren Urlaub auf Spiekeroog verbracht. Die Ermittler leiteten ein Todesermittlungsverfahren ein. Dabei handelt es sich um ein übliches Vorgehen bei ungeklärten Todesfällen. Hinweise auf die Ursache oder ein mögliches Fremdverschulden liegen bislang nicht vor. Zuerst hatte die „Ostfriesen-Zeitung“ über den Fall berichtet.
Nordsee ist gefährlich
Die Nordsee vor den Inseln kann jedoch auch bei ruhigem Wetter gefährlich werden. Gezeiten, Brandungsströmungen und Priele können Schwimmer innerhalb kurzer Zeit vom Strand wegziehen. Die Kurverwaltung empfiehlt deshalb, ausschließlich am abgegrenzten Badestrand und während der offiziellen Badezeiten ins Wasser zu gehen.
Erst im August hatte es auf einer anderen ostfriesischen Insel einen vergleichbaren Todesfall gegeben. Auf Norderney starb ein 61 Jahre alter Urlauber aus Nordrhein-Westfalen. Der Mann war zum Baden in die Nordsee gegangen und nicht zurückgekehrt. Rettungsschwimmer fanden ihn später leblos im Wasser und brachten ihn an Land. Wiederbelebungsversuche blieben auch in diesem Fall erfolglos.























