Nach Angaben der Polizei hielt sich der Mann in einer Ferienwohnung in dem Küstenort auf. Am Montag fasste er offenbar den Entschluss, trotz winterlicher Bedingungen in der Ostsee zu baden. Ermittlungen zufolge packte er einen Rucksack mit Handtuch und Schwimmsachen und machte sich auf den Weg zum Strand.
Die Wassertemperatur lag zu diesem Zeitpunkt bei etwas über drei Grad Celsius, die Lufttemperatur den ganzen Tag über nahe oder unter dem Gefrierpunkt. Was sich anschließend im eiskalten Meer ereignete, ist bislang unklar.
Spaziergänger entdecken Leiche am Strand
Am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr entdeckten Spaziergänger den leblosen Körper des Mannes. Nach Polizeiangaben trieb er direkt an der Wasserkante in der Nähe der Seebrücke von Kellenhusen. Die Finder zogen den Mann aus dem Wasser und alarmierten den Rettungsdienst. Doch jede Hilfe kam zu spät. „Der Mann wies bereits eindeutige Todeszeichen auf“, erklärte eine Polizeisprecherin.
Bereits am Vortag war der Rucksack des Urlaubers mit Kleidung, Handtuch und Schlüsselbund am Strand gefunden und bei der örtlichen Touristeninformation abgegeben worden. Auf diesem Weg konnten die Einsatzkräfte die Ferienwohnung ausfindig machen und die Identität des Mannes klären.
Kein Hinweis auf Fremdverschulden
Wie der 35-Jährige im eiskalten Wasser ums Leben kam, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Ob es zu einem Kreislaufzusammenbruch oder einer anderen medizinischen Ursache kam, ist derzeit offen. Es gebe es jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, so die Polizei.

























