14/03/26

Fuchs reist als blinder Passagier von England nach New York

Von der Südküste Englands bis nach New York – das sind rund 5.500 Kilometer über den Atlantik. Nicht im Flugzeug, nicht auf einem Passagierschiff, sondern versteckt auf einem Frachter. Die ungewöhnliche Reise eines Fuchses sorgt derzeit international für Schlagzeilen.
Fuchs. Foto: Adobe Stock

Blinde Passagiere sind in der Seefahrt selten geworden, denn die Terminals gleichen Hochsicherheitszonen. Wie es der Fuchs im Hafen von Southampton auf den Autofrachter schaffte? Das ist eine der Fragen dieser ungewöhnlichen Reise, die in den Medien Englands derzeit große Beachtung findet.

Die stellvertretende Leiterin der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde sprach von einem „listigen blinden Passagier“.  Das Tier hatte sich nicht nur unbemerkt an Bord geschlichten, sondern auch die Atlantiküberquerung überstanden – eine Reise von immerhin knapp zwei Wochen und 5.500 Kilometern Atlantik.

Wie der etwa zwei Jahre alte Fuchs die Überfahrt überlebt hat? Noch so ein kleines Rätsel. Autotransporter bieten zwar zahlreiche Verstecke zwischen Fahrzeugen und Decksstrukturen, doch Nahrung und Wasser sind für ein wildes Tier dort kaum zu finden.

Fuchs überlebt zwei Wochen auf See

Dennoch erreichte das Tier lebend den Hafen von New York. Dort wurde der blinde Passagier entdeckt und von den Behörden gesichert. Der rund fünf Kilogramm schwere Fuchs befindet sich nun im Bronx Zoo. Dort kümmern sich Tierpfleger um ihn, bis entschieden ist, wo das Tier langfristig leben kann.

Im Hafen von Southampton (Foto: Ankerherz Archiv)

Nach Angaben des Zoos wird der Fuchs derzeit mit Obst, Gemüse, Proteinen und kleinen Leckerchen aufgepäppelt. Erste Untersuchungen zeigen, dass er offenbar gesund ist.

„Er scheint sich gut einzuleben. Er hat viel durchgemacht“, erklärte der Leiter der Tierprogramme des Zoos. Nach weiteren tierärztlichen Untersuchungen soll entschieden werden, welches langfristige Zuhause für das Tier geeignet ist.

Humor aus dem Hafen von Southampton

Im britischen Ausgangshafen reagierte man mit einer Portion Humor auf die Geschichte. Ein Sprecher des Hafens von Southampton erklärte, dass dort täglich die unterschiedlichsten Güter umgeschlagen würden.

„Aber selbst wir waren überrascht, dass sich ein Fuchs eine Atlantiküberquerung bucht“, sagte er. Beim nächsten Mal würde man dem tierischen Passagier eher die Queen Mary 2 empfehlen – dort sei der Komfort auf der Atlantikroute deutlich höher.

Nicht ein Fuchs, aber ein unsinkbarer Kater namens Sam ist Titelheld unseres neuen Buchs. HIER bestellen! 

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Viermastbark Passat: Sanierung der Legende verzögert sich
05/10/26

Viermastbark Passat: Sanierung der Legende verzögert sich

39-mal umrundete sie Kap Hoorn. Heute liegt die „Passat“ als Wahrzeichen von Travemünde und ist wieder in "schwerer See". Rost und der Alterungsprozess setzen dem berühmten Windjammer zu. Seine dri...
RNLI Rettung Orkney Old man of Hoy
03/10/26

Mayday vor Orkney: 17 Fischer vor Steilkippe gerettet

Mayday vor Orkney: Als der Fischtrawler "Genesis“ vor der Steilkiste der Insel Hoy auf Felsen läuft, sind 17 Fischer in höchster Gefahr. Eine große Rettungsaktion läuft an, mit Booten der RNLI und ...
Kutter droht zu sinken: DGzRS rettet Fischer auf Nordsee
02/10/26

Kutter droht zu sinken: DGzRS rettet Fischer auf Nordsee

Bedrohliche Lage für Fischer auf dem Holzkutter „Eltje Looden“, der auf Fangreise in der Nordsee unterwegs ist. Immer mehr Wasser dringt ein. Sie setzen einen Notruf ab - und die Seenotretter mache...