27/03/25

Beunruhigend: Großer Riss in Klippe nahe Belle Tout Lighthouse

Nahe des bekannten Belle Tour Lighthouse zeigt sich ein großer Riss in der Klippe. Die Behörden warnen Wanderer vor einem Felssturz. Wie geht es nun weiter? Der alte Leuchtturm musste schon einmal umziehen.
Beunruhigend: Großer Riss in Klippe nahe Belle Tout Lighthouse

Ein großer Riss klafft in der Klippe ganz in der Nähe des Belle Tout Leuchtturms bei Beachy Head, East Sussex. Die Küstenwache von Birling Gap hat eine Warnung herausgegeben, sich von den Klippenrändern und -basen fernzuhalten. Es besteht die Gefahr eines großen Abbruchs! (Fotos: Eddie Mitchell)

Sorge um den Belle Tout Leuchtturm

Wir mögen diese Ecke an der Südküste nahe Eastbourne. Hier spielt auch ein großes Kapitel unsere Buches "Helden der See", über einen Pastor, der Seeleute mit seinem Feuer im Sturm warnte. Leuchttürme sind ein wichtiger Teil der Küste. Sie warnten mit ihrem Licht einst Kapitäne und Steuerleute vor den mächtigen Felsen.

Der Belle Tout Leuchtturm wurde 1834 in Betrieb genommen, als Reaktion auf zahlreichen Schiffsunglücke an den Klippen des Beachy Head. Wegen Problemen im Nebel und mit der Sichtbarkeit des Lichts wurde der Leuchtturm 1902 stillgelegt und durch einen neuen Leuchtturm am Fuße der Klippen ersetzt. 

Leuchtturm musste umziehen

Seitdem wechselte der Belle Tout Leuchtturm mehrfach den Besitzer. Unter anderem wurde er als Teestube und Wohnhaus genutzt. 1999 musste der Leuchtturm aufgrund der fortschreitenden Küstenerosion um 17 Meter landeinwärts versetzt werden, um einen Einsturz zu verhindern. Der Umzug des Leuchtturm galt als Meisterwerk der Ingenieurskunst.

Ist es nun wieder soweit? Wie geht es weiter mit Belle Tout?

Die Küstenerosion ist ein ernsthaftes Problem für Großbritannien. Schätzungen zufolge könnten in den kommenden Jahrzehnten bis zu 100.000 (!) küstennahe Häuser im Meer verschwinden. Besonders betroffen sind die Kreideklippen von Sussex, die mittlerweile schneller zerfallen als in den Jahrtausenden zuvor. Der Klimawandel und der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. (Siehe auch diese Story im Ankerherz Blog: "Cottage am Abgrund").

Die britische Regierung hat bereits Milliardenbeträge in Küstenschutzmaßnahmen investiert, um die Auswirkungen der Erosion zu minimieren. Dazu gehören der Bau von Flutschutzanlagen und die Pflege von schützenden Salzmarschen. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, insbesondere in ärmeren Küstenregionen, die weniger Aufmerksamkeit erhalten als der Belle Tout Leuchtturm...

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