Bei schwerem Wetter geriet ein Segler aus Hamburg auf der Elbe in Not: Seine Yacht lief auf einer Sandbank fest und fiel bei Niedrigwasser trocken. Der 48-Jährige war mit seiner Segelyacht unterwegs in Richtung Finkenwerder. Doch der Sturm machte das Vorhaben zunichte, wie DLRG-Sprecher Rainer Bohmbach gegenüber NDR 90,3 schilderte.
Strömungsretter im Schlick
Der Skipper drehte ab und ging vor der Lühesand vor Anker. Mit dem fallenden Wasser kam es dann zum Problem: Die Yacht lag trocken, kippte in Schräglage – Spaziergängerinnen und Spaziergänger alarmierten die Polizei.
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Rund 40 Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr stammten sich bei eisigen Bedingungen auf dem Deich und berieten das weitere Vorgehen. Schließlich kamen sogenannte „Strömungsretter“ zum Einsatz: In speziellen Schutzanzügen gelang es ihnen, den Segler durch den Schlick sicher an Land zu bringen.
Der Hamburger wurde anschließend in der Gemeinde Grünendeich im Landkreis Stade untergebracht. Um seine Yacht wieder flottzubekommen, muss er sich nun im Laufe des Tages um weitere Maßnahmen kümmern.
„So etwas habe ich noch nie erlebt“
DLRG-Sprecher Bohmbach zeigte sich überrascht: Er habe schon viele Einsätze erlebt, sagte er. Dass jedoch jemand bei dieser Wetterlage Richtung Nordsee unterwegs sei, habe er in dieser Form noch nicht gesehen.


























