10/01/26

Frachter verlieren zahlreiche Container im Sturm vor der Isle of Wight

In einem schweren Wintersturm haben Frachter viele Container vor der Isle of Wight verloren. Die Behörden gehen von mindestens 24 Stahlkisten aus, die im Ärmelkanal treiben. Sie sind eine Gefahr für Schiffe. 

Sturm vor der Isle of Wight

Meteorologisch gesehen entwickelte sich das Sturmtief zu einem sogenannten Bombenzyklon – einem Sturm, der sich innerhalb kurzer Zeit extrem verstärkt. Die gemessenen Windgeschwindigkeiten haben es in sich: Am The Needles auf der Isle of Wight wurden Böen von bis zu 73 mph (rund 117 km/h) registriert. In Portland lagen die Werte bei etwa 65 mph, in Teilen von Devon und Cornwall sogar bei bis zu 99 mph (rund 159 km/h).

Container über Bord

In diesen Bedingungen meldete ein Frachtschiff gegen 23 Uhr den Verlust von 17 Containern in der Nähe des Nab Tower. Während diese Meldung noch bearbeitet wurde, ging ein weiterer Notruf ein: Ein zweites Schiff hatte sieben Container rund 16 Seemeilen südlich von St. Catherine’s Point verloren. Insgesamt geht die MCA von mindestens 24 Containern aus, die sich im Wasser befanden oder bereits gesunken sind.

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Aufklärungsflugzeuge suchen nun die betroffenen Seegebiete ab. Gleichzeitig wurden Warnungen an die Schifffahrt herausgegeben. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei den ersten Verlusten vermutlich um Kühlcontainer, beim zweiten Vorfall um leere Boxen. Es liegt in der Verantwortung der Reedereien, die Container zu lokalisieren und zu bergen.

Gefahr für die Schifffahrt 

Der Vorfall ist kein Einzelfall. Erst vor rund einem Monat gingen in derselben Region 16 Container über Bord. Damals wurden Boxen an Stränden angespült – inklusive Bananenfunden. Die MCA leitete eine Untersuchung ein, wie es dazu kommen konnte.

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