Die Sommersaison im Helgoland-Verkehr beginnt in diesem Jahr ungewöhnlich unruhig. Nach mehreren wetterbedingten Ausfällen in der vergangenen Woche müssen Reisende auch jetzt wieder umplanen. Starker Seegang, Regen und Wind aus westlichen Richtungen sorgen erneut für Einschränkungen auf den Verbindungen zu Deutschlands einziger Hochseeinsel.
Bereits am Montag, 6. Juli, fiel der Katamaran „Nordlicht II“ von und nach Cuxhaven aus. Auch am Dienstag, 7. Juli, wird das Schiff nach Angaben der Reederei Cassen Eils nicht fahren. Betroffene Fahrgäste sollen auf die MS „Helgoland“ ausweichen. Die Tickets behalten nach Angaben der Reederei ihre Gültigkeit.
Stürmischer Wind, hohe Wellen
Auch die Verbindung von Büsum nach Helgoland ist betroffen. Die Fahrten der MS „Funny Girl“ am Dienstag fallen komplett aus. Als Gründe nennt die Reederei Adler & Eils die Wetterlage, starken Seegang und die angekündigte Schließung des Büsumer Sperrwerks am Dienstagabend. Dadurch wird die Hafenzufahrt zeitweise gesperrt.
Die Reederei empfiehlt Reisenden, ihre Fahrt nach Möglichkeit auf Mittwoch umzubuchen. Wer eine Verbindung nach Helgoland geplant hat, sollte vor der Anreise unbedingt die aktuellen Fahrplanmeldungen der jeweiligen Reederei prüfen.
Schon in der vergangenen Woche hatte das Wetter mehrere Fahrten zur Insel verhindert. Am Freitag ging gar kein Schiff auf Deutschlands nach Helgoland. Für Anfang Juli ist diese Häufung von Ausfällen ungewöhnlich: Die Hauptsaison läuft, doch die Deutsche Bucht zeigt sich bislang eher von ihrer rauen Seite.
Spucktüten-Tour von Ankerherz
Der Seewetterbericht für die Deutsche Bucht meldet für Montag Westwind um 5 Beaufort, zeitweise Regen und schlechte Sicht. Der Seegang liegt bei etwa zwei Metern. Am Dienstag soll der Wind vorübergehend auf etwa 6 Beaufort zunehmen und auf Nordwest drehen. Der Seegang kann dann zeitweise drei Meter erreichen.
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