Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind einem Ausflugskutter vor der schleswig-holsteinischen Westküste zu Hilfe gekommen. An Bord des ehemaligen Krabbenkutters „Hauke“ befanden sich 50 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder.
Seenotretter helfen Ausflugskutter
Gegen 12 Uhr meldete sich die Crew bei den Seenotrettern. Während einer Fangreise war es der dreiköpfigen Besatzung nicht gelungen, das volle und entsprechend schwere Netz wieder an Bord zu holen. Beim Aufholen stellte sich heraus, dass es gerissen war und nun unter dem rund zehn Meter langen Schiff hing.
Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM nahm sofort Kurs auf die „Hauke“; der umgebaute Krabbenkutter trieb zu diesem Zeitpunkt antriebslos gut eine Seemeile (also knapp zwei Kilometer), vor dem Hafen von Büsum. „Es bestand die Gefahr, dass das Netz in den Propeller des Kutters gerät, das Schiff damit manövrierunfähig wird und auf eine Untiefe treibt“, schildert Jörg Lüdtke, Vormann der THEODOR STORM, die Lage.
Einsatz vor Büsum
Bei bestem Sommerwetter und ruhiger See nahmen die Seenotretter die „Hauke“ an den Haken. Anschließend schleppten sie den Kutter mit allen 53 Menschen an Bord sicher in den Büsumer Hafen. Nach Angaben der DGzRS bestand für die Passagiere und die Besatzung zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr.




























