Das Kreuzfahrtschiff befindet sich derzeit auf einer 133-tägigen Weltreise von Hamburg nach Hamburg. Rund 2.000 Passagiere und 650 Crewmitglieder sind an Bord. Nach dem Jahreswechsel auf Hawaii und dem Auslaufen aus Honolulu kam es im Pazifik zu zwei medizinischen Notfällen.
Kapitän Michael Schmid traf daraufhin eine klare Entscheidung: Die „AIDAdiva“ änderte ihren Kurs und kehrte nach Honolulu zurück, um den Erkrankten eine rasche medizinische Behandlung an Land zu ermöglichen. Das bestätigte die Reederei Aida Cruises. Zuvor hatte das Portal Kreuzfahrt Aktuelles über den Vorfall berichtet.
Erneuter Stopp in Honolulu – Auswirkungen auf den Fahrplan
Das Weltreise-Schiff machte im Hafen von Honolulu fest. Die betroffenen Personen begaben sich in ärztliche Behandlung. Für den weiteren Reiseverlauf blieb das nicht ohne Folgen: Die „AIDAdiva“ wird ihren nächsten Hafen, das südkoreanische Busan, mit Verspätung erreichen. Der dort ursprünglich geplante längere Aufenthalt verkürzt sich entsprechend.
Anschließend soll das Schiff wieder fahrplanmäßig Kurs auf mehrere Häfen in Japan nehmen. Am 23. März wird die „AIDAdiva“ planmäßig in Hamburg zurückerwartet und am Kreuzfahrtterminal Steinwerder festmachen.
Kein Einzelfall auf der Weltreise
Die medizinischen Notfälle im Pazifik sind nicht der erste Zwischenfall während der Reise rund um den Globus. Bereits am 20. November, nur zehn Tage nach dem Auslaufen aus Hamburg, war an Bord das Norovirus ausgebrochen. Mehr als 100 Menschen erkrankten damals an Übelkeit, Durchfall und Erbrechen – ein bekanntes, aber gefürchtetes Szenario auf Kreuzfahrtschiffen.
Auch ein weiterer Vorfall auf einem Schwesterschiff liegt nur wenige Wochen zurück: Anfang Dezember musste die „AIDAmar“ auf der Rückreise aus der Karibik nach Hamburg ihren Kurs ändern. Ein Passagier war so schwer erkrankt, dass eine Behandlung an Land erforderlich wurde. Das Schiff drehte um und fuhr einem Rettungshubschrauber entgegen, der den Patienten per Seilwinde von Bord holte.
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