Bereits am Donnerstag überzieht ein breites Band aus Schnee und teils gefrierendem Regen große Teile Deutschlands. Auslöser ist ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Tiefdruckgebiete: Ein Polartrog mit sehr kalter Höhenluft reicht von Skandinavien bis zum Balkan, während ein weiteres Tief über der Nordsee feuchte Luft nach Deutschland lenkt. Straßen und Wege werden verbreitet spiegelglatt.
Der Höhepunkt wird in der Nacht zu Freitag erreicht. Dann trifft die Warmfront eines sich extrem rasch verstärkenden Sturmtiefs auf Deutschland. Meteorologen sprechen von einer Bombogenese – einem explosionsartigen Druckabfall im Zentrum des Tiefs. Die Folge: schwerer Sturm im Flachland, in exponierten Lagen Orkanböen bis zu 140 km/h.
Gleichzeitig fällt massiv Niederschlag. Während es im Südosten und in der Mitte zu gefährlichem Glatteisregen kommen kann, bleibt es im Norden kalt genug für teils große Schneemengen. Prognosen reichen von 10 bis 20 Zentimetern, regional sogar 30 Zentimetern – vom nördlichen Niedersachsen über Hamburg und Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Einzelne Experten schließen sogar noch höhere Schneemengen von 50 Zentimetern und eine massiv eingeschränkte Verkehrslage nicht aus. An Begriffen wie "katastrophale Lage", die manche Online-Medien verbreiten, wollen wir uns nicht beteiligen.
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Fakt aber ist, dass Bahn- und Flugverkehr könnten erheblich beeinträchtigt werden könnten. Behörden raten bereits jetzt, unnötige Wege zu vermeiden und sich fortlaufend über aktuelle Warnungen zu informieren.
Winter hat Europa im Griff
Die extreme Wetterlage betrifft nicht nur Deutschland. In Frankreich kam es durch heftige Schneefälle zu massiven Einschränkungen, insbesondere in Paris, wo zeitweise der Busverkehr eingestellt wurde und auch Metro und Bahn betroffen waren. Landesweit summierten sich kilometerlange Staus, an Flughäfen wurde der Betrieb reduziert.
Großbritannien bereitet sich derweil auf Storm Goretti vor – die erste benannte Sturmlage des Jahres 2026. Der Name wurde vom französischen Wetterdienst Météo-France vergeben, das britische Met Office spricht von einem möglichen „multi-hazard event“: Schnee, Eis, Sturm und anhaltende Kälte zugleich.
Für England, Wales, Schottland und Nordirland gelten bereits mehrere gelbe und orange Warnungen, mit der Gefahr von Verkehrschaos, Stromausfällen und abgeschnittenen Gemeinden.

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