21/08/25

Feuer auf Großcontainerfrachter "Marie Maersk" brennt noch immer

Eine Woche lang brennt es an Bord eines der größten Containerschiffe der Welt. Vor der Küste Liberias kämpfen Seeleute und Spezialkräfte gegen ein Feuer, das sie zwar eingedämmt haben – aber noch nicht vollständig unter Kontrolle bringen konnten...
Mary Maersk im Hafen von Rotterdam. Foto: Adobe Stock

Vor der Küste Westafrikas kämpft die Besatzung des Containerriesen „Marie Maersk“ weiterhin gegen ein Feuer an Bord. Der Brand war am 13. August bemerkt worden, als auf der Fahrt von Rotterdam nach Malaysia und China Rauch aus mehreren Containern aufstieg. Seitdem kämpft die Besatzung gegen die Flammen. (HIER geht es zur ersten Meldung im Ankerherz Blog).

Crew schafft es, Feuer einzudämmen

Nach Angaben der Reederei Maersk sei es der Besatzung zunächst gelungen, das Übergreifen des Feuers einzudämmen. Inzwischen traf zusätzlich ein externes Spezialteam auf dem Schiff ein. „Die externen Feuerwehrkräfte sind seit Dienstag an Bord der Marie Maersk und bekämpfen das Feuer gemeinsam mit der Crew“, heißt es in einer Mitteilung. Zwar sei der Brand inzwischen eingedämmt, jedoch noch nicht vollständig gelöscht.

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Um die Sicherheit zu gewährleisten, hatte das Schiff Kurs auf die Küste vor Liberia genommen, wo Schlepper und ein Offshore-Versorgungsschiff (OSV) zusätzliches Löschgerät brachten. Welcher Hafen als „Port of Refuge“ infrage kommt, ist laut Maersk noch offen. Nur wenige Häfen in der Region können Containerschiffe dieser Größenordnung aufnehmen.

Nur wenige Nothäfen kommen in Frage

Die „Marie Maersk“ gehört mit einer Tragfähigkeit von 213.971 Tonnen und einer Länge von 399 Metern zu den größten Einheiten der dänischen Reederei. Das Schiff bietet Platz für mehr als 19.000 Container (TEU). Über die genaue Zahl der betroffenen Boxen schweigt Maersk bislang. Kunden mit Ladung an Bord würden individuell informiert, ob ihre Güter in Mitleidenschaft gezogen sein könnten.

Trotz der dramatischen Lage sei die Crew wohlauf, meldet die Reederei. Die Navigations- und Maschinenanlagen seien weiterhin vollständig einsatzfähig, das Schiff selbst befinde sich in „stabilem Zustand“.

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