Der Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE liegt dem Fischkutter im Helgoländer Hafen direkt gegenüber, als die Rettungsleitstelle See in Bremen Alarm gibt. Gegen 23.40 Uhr am Mittwochabend (4. November) hat sich die dreiköpfige Besatzung des rund 20 Meter langen Kutters bei der Leitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gemeldet. Im Maschinenraum ist ein Feuer ausgebrochen!
Die Fischer haben den Maschinenraum bereits abgeriegelt und die bordeigene CO₂-Löschanlage ausgelöst. Die Seenotretter setzen ihr Tochterboot VERENA zu Wasser und gehen am Kutter längsseits. Bei der ersten Erkundung sehen sie keine offenen Flammen. Das geschlossene Schott zum Maschinenraum ist aber noch warm.
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Die Freiwillige Feuerwehr Helgoland rückt mit mehreren Löschfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen an. Ein Trupp öffnet das Schott unter Atemschutz. Da zeigt sich, dass die Maßnahmen der Fischer ausgereicht haben. Das Feuer ist erstickt.
Feuerwehr öffnet den Maschinenraum unter Atemschutz
Die Feuerwehr bläst den Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Schiff. Während des gesamten Einsatzes leuchtet die HERMANN MARWEDE die Einsatzstelle mit ihren Scheinwerfern aus. Alle drei Fischer bleiben unverletzt. Die Feuerwehr hilft ihnen anschließend, für die Nacht eine Unterkunft zu finden.
Alles gut ausgegangen...




























