Das angespülte Material sei als Industriesprengstoff gekennzeichnet, teilte ein Sprecher der Polizei in Aurich dem NDR Niedersachsen mit. Zur Menge und zur möglichen Herkunft des Sprengstoffs lagen zunächst keine Informationen vor.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 11.25 Uhr alarmiert. Polizei und Feuerwehr räumten daraufhin einen etwa 300 Meter langen Strandabschnitt und sperrten das Gebiet weiträumig ab. Der Sprengstoff wurde nach Angaben der Polizei aus dem Meer an Land gezogen und gesichert.
Spezialisten aus Hannover auf dem Weg
Experten der Polizei Hannover wurden angefordert. Da sie voraussichtlich erst am Abend auf Norderney eintreffen, blieb zunächst offen, wie mit dem Fund verfahren wird. Nach der Begutachtung soll entschieden werden, ob der Sprengstoff von der Insel abtransportiert oder kontrolliert vor Ort gesprengt wird.

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Eine Evakuierung der angrenzenden Hotels und weiterer Gebäude ist nach Einschätzung der Polizei nicht erforderlich. Für Bewohner und Urlauber bestehe derzeit keine Gefahr, sofern sie die Absperrungen beachten.
Warn-App Nina rief zur Evakuierung auf
Für Verunsicherung sorgte unterdessen eine Meldung der Warn-App Nina. Sie forderte Menschen im Nordwesten der Insel zunächst dazu auf, das betroffene Gebiet zu verlassen. „Bitte verlassen Sie das angegebene Gebiet“, hieß es in der Warnung. Die Polizei stellte am Nachmittag jedoch klar, dass eine großräumige Evakuierung nicht notwendig sei. Die Absperrung des Strandabschnitts reiche aus.



























